Ökumenisches Glockenläuten um 19.30 Uhr bis zum 2. Weihnachtstag

Die evangelischen und katholischen Kirchen werden jeden Abend um 19.30 Uhr ihre Glöcken läuten.

Alle Christen sind eingeladen, an jedem Abend einen Moment innezuhalten und im Gebet die Erkrankten und Besorgten, die Ärztinnen und Ärzten sowie die Pflegenden vor Gott zu bringen.

Treuer und
barmherziger Gott, vor Dich bringen wir alles, was uns in diesen Tagen und
Wochen bewegt: unsere Sorgen und Ängste, aber auch unsere Hoffnung und
Zuversicht. Nach wie vor bestimmt Corona unsere Gefühle, unseren Alltag, unser
Zusammenleben. Die kürzer werdenden Tage, die zunehmende Kälte und der
aufsteigende Herbstnebel – sie sind wie sichtbare Zeichen der Angst, der
Einsamkeit und der Verunsicherung in uns.

Wir bringen
vor Dich die vielen Menschen, die sich fürchten, sich mit dem Virus
anzustecken, und die sich um das Wohlergehen ihrer Familie und Freunde sorgen;
die darunter leiden, dass sie zu anderen auf Abstand gehen müssen und um ihrer
Mitmenschen willen in ihrer Freiheit eingeschränkt sind;
die um ihren Arbeitsplatz bangen, in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht
sind oder ihre Bildungs- und Berufschancen gefährdet sehen.

Treuer und
barmherziger Gott, wir bitten Dich um Heilung für alle, die an Corona erkrankt
sind, und um Zuversicht für ihre Angehörigen;
die Erfahrung Deiner tröstenden Gegenwart für alle alten, kranken und einsamen
Menschen;
das Leben in Fülle für alle Verstorbenen, an die wir in dieser Jahreszeit
besonders denken;
um Kraft für die, die haupt- und ehrenamtlich für andere da sind – in Kliniken,
Altenheimen, Behinderteneinrichtungen und Nachbarschaftshilfen;
die richtigen Worte für alle Seelsorgerinnen und Seelsorger, die den Menschen
gerade auch in dieser Zeit Deine frohmachende Botschaft zusagen;
um Ideenreichtum und Kreativität für alle, die nach Wegen suchen, unsere
Kirchen offenzuhalten und Kirche erfahrbar zu machen;
Halt für die, die durch Corona in wirtschaftliche Not geraten sind;
die richtigen Entscheidungen für alle, die in Politik und Gesellschaft
Verantwortung tragen;
um den Geist der Solidarität und Fürsorge für uns – und alle, die noch dazu
unter Krieg und Verfolgung, Terror und Flucht leiden;
die Einsicht, dass jede und jeder von uns sich selbst zurückzunehmen muss, um
das Leben anderer zu schützen.

Treuer und
barmherziger Gott, Du bist das Licht, das alle Dunkelheiten unseres Lebens
erhellt.
Du schenkst Hoffnung und Zuversicht, wenn wir nicht weiterwissen.
Du weckst in uns die Bereitschaft, füreinander einzustehen.
Dich loben und preisen wir alle Tage unseres Lebens bis in Ewigkeit. Amen.

Mit allen
Christinnen und Christen auf der ganzen Erde beten wir:
Vater unser im Himmel …

Erntedankgottesdienst auf dem Steinbrücker Hof

Wir feiern unseren Erntedankgottesdienst dieses Jahr auf dem Steinbrücker Hof und nicht in der Samarterkirche. Beginn ist um 10.15 Uhr.

Der Gottesdienst um 12 Uhr an der Kreuzkirche in Frixheim findet an diesem Sonntag nicht statt. Alle sind herzlich zum Steinbrücker Hof eingeladen.

Familie Kremer-Schillings

Steinbrink 32

Eckum

Gottesdienste/Andachten bis Ende Oktober

Samariterkirche in Eckum sonntags um 10.15 Uhr, Andacht ca. 25 Minuten Pfarrer Spitzer.

Der Kirchraum ist so vorbereitet, dass alle Richtlinien eingehalten werden können. Dieses Angebot ist für die Risikogruppen gedacht.

Kreuzkirche in Frixheim sonntags um 12 Uhr (außer 13.09. und 11.10.2020) Andacht auf der Kirchenwiese ca. 25 Minuten Pfarrer Spitzer.

Bei sehr schlechtem Wetter gehen wir in den Kirchraum, der Gesang entfällt dann.

Taizé-Andacht in der Kreuzkirche um 18.00 Uhr am 13.09. und 11.10.2020

Der Kirchraum ist entsprechend umgeräumt, der Gesang entfällt.

Andachten in unseren Kirchen

Bis zum Ende der Sommerferien bieten wir weiterhin in beiden Kirchen unsere Andachten an. In der Samariterkirche jeden Sonntag um 10.15 Uhr und an der Kreuzkirche Open-Air um 12.00 Uhr, außer am 12. Juli und 9. August. An diesen beiden Sonntagen bieten wir wieder Taizé-Andachten in der Kreuzkirche an, mit Orgelmusik, ohne Gemeindegesang und mit Texten aus der Bibel. Bitte bringen Sie für die Wege in den Kirchräumen ihren Mund- und Nasenschutz mit, am Platz wird dieser nicht benötigt.

Bücherei öffnet am 16. Juni wieder

Ab Dienstag, dem 16. Juni, hat unsere Bücherei zu den üblichen Öffnungszeiten wieder für Sie geöffnet. Es kann nur eine Person (natürlich plus Kind) in die Bücherei eingelassen werden. Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes ist obligatorisch, die Abstands- und Hygienregeln werden berücksichtigt.

Das Bücherei-Team freut sich auf Ihren Besuch.

Ab 17. Mai regelmäßige Gottesdienste/Andachten

Ab dem 17. Mai werden wir in beiden Kirchen wieder regelmäßige Angebote haben, diese gelten voraussichtlich erst einmal bis zu den Sommerferien.

In der Samariterkirche in Eckum sonntags um 10.15 Uhr Andacht ca. 20-25 Minuten, Pfarrer Spitzer. Dieses Angebot richtet sich in erster Linie an Senioren und Gemeindeglieder mit Vorerkrankungen. Der Kirchraum wird so vorbereitet, dass alle Richtlinien eingehalten werden können.

An der Kreuzkirche in Frixheim sonntags um 12 Uhr Open-Air Andacht auf der Kirchenwiese ca. 20-25 Minuten, Pfarrer Spitzer. Hier sind alle ganz herzlich eingeladen, besonders unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden. Auch hier gelten natürlich auch die Abstandsregeln.

Bei schlechtem Wetter oder zu heißer Sonne haben wir unser Sonnensegel.

Auch weiterhin ist unsere Samariterkirche täglich von wenigstens 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

Wir freuen uns auf diesen ersten kleinen Schritt und auf Sie, liebe Grüße vom Team der Evangelischen Kirchengemeinde

Frixheimer Sommer 2020 fällt aus

Liebe Freunde der Musik,

auch hier in der Gemeinde Rommerskirchen sind sämtliche Veranstaltungen bis erst einmal zum Herbst gestrichen. Darunter fällt natürlich auch unser Frixheimer Sommer. Daher müssen wir den Frixheimer Sommer 2020 leider absagen. Wir wünschen allen viel Mut und Zuversicht in dieser erstaunlichen Zeit und ganz besonders natürlich Gesundheit.

Gottesdienste

Die Gottesdienste der Evangelischen Kirchengemeinde fallen auf jeden Fall bis Ende April aus.

Die Samariterkirche in Eckum ist täglich wenigstens von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr für Sie geöffnet.

Link zur Osterandacht

Osterandacht Pfarrer Spitzer Kreuzkirche

Man singt mit Freuden vom Sieg in den Hütten der Gerechten:

Die Rechte des Herrn behält den Sieg!

Ich werde nicht sterben, sondern leben und des Herrn Werke verkündigen.

Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.

Das ist vom Herrn geschehen und ist ein Wunder vor unseren Augen.

Dies ist der Tag, den der Herr macht: lasst uns darin uns freuen und fröhlich sein. (Ps118)

„Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!“

Ich grüße sie mit diesem alten Ostergruß zu einem sehr außergewöhnlichen Osterfest im Jahre 2020. In den Kirchen finden keine Gottesdienste statt und wo Menschen sich zu einem Osterspaziergang aufmachen, da steht er unter Einschränkungen, wie es sie in Europa seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr gab. Goethes Osterspaziergang aus dem Faust klingt wie ein drängender Wunsch aus unserer heutigen Zeit: „Solch ein Gewimmel möchte ich sehn. Auf freiem Grund mit freien Volke stehn.“ Ja, wir sehnen uns danach, wieder mit Angehörigen und Freunden zusammensein zu können. Wir sehnen uns heute nach den Freiheiten, die uns vor der Coronakrise als selbstverständlich und unumstößlich schienen. Bewegungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Reisefreiheit. Haben wir nicht gestern noch über erweiterte Öffnungszeiten von Kaufhäusern und Supermärkten diskutiert, ob sie nicht auch sonntags und feiertags und nachts aufbleiben sollten? Heute sind wir froh, wenn wir wochentags eine Rolle Klopapier oder ein Päckchen Mehl erwischen. Dieses Osterfest wird überschattet von vielen Sorgen der Menschen um Gesundheit, um den Arbeitsplatz, um eine glückliche Zukunft.

Mitten in dieser Krise trifft uns die Botschaft von Ostern: Der Herr ist auferstanden! Der Tod ist besiegt. Das Leben setzt sich durch.

Dabei geht es aber nicht nur um das ewige Leben nach dem Tode. Die Bibel redet sehr verschieden über den Tod und im Mittelpunkt steht dabei die Vorstellung vom Tod als Machtbereich, der in das Leben hineinragt und es mitbestimmt. Darum spricht die Bibel von Mächten des Todes. Diese Mächte des Todes haben verschiedene Namen. Sie heißen Krieg, Hunger aber auch Krankheit und Isolation. In der Coronakrise haben wir es mit einer Todesmacht zu tun, die uns belastet, Sorgen bereitet und uns den Schwung nimmt.

Ostern zeigt uns, welche Möglichkeiten wir haben, um den Mächten des Todes Einhalt zu gebieten und ihnen zu widerstehen. Dabei ist Vertrauen wichtig. Vertrauen ist aber ein anderes Wort für Glauben. Die Zukunft gehört Gott und nicht dem Tod. Wir werden leben und Corona wird vorübergehen. Der Glaube gibt die Kraft zur Nächstenliebe. Wo immer wir aufeinander achten, uns umeinander kümmern und füreinander da sind, schädigen wir den Todesmächten das Geschäft. Sie wollen uns bedrücken, uns vereinsamen und verzagen lassen. Die Liebe aber ist die stärkste von allen Kräften, die das Leben schön und glücklich machen. Wann immer wir liebevoll miteinander umgehen, hat der Tod nicht das letzte Wort. So sagt uns Jesus: Ich bin das Licht der Welt. Wer an mich glaubt, der wird nicht wandeln in Finsternis, sondern der wird das Licht des Lebens haben.

Herr Jesus Christus, zu Ostern bist du auferstanden zu neuem Leben, damit unser Glaube nicht leer und unsere Hoffnung nicht blind sei. Du lebst und wir sollen auch leben. Wir feiern deine Auferstehung und hoffen auf das Leben in Fülle für alle Menschen.  Bleibe bei uns Herr und schenke uns, aus deiner Liebe füreinander da zu sein. Amen.